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Wir wohnen bei uns
Beeindruckend - THW Norderstedt probt den Ernstfall

In diversen Wohnungen piepen die Rauchmelder und im Treppenhaus sieht man trotz leistungsstarker Profi-Taschenlampe nicht, wo die Treppe nach oben und wo nach unten führt.

So finden die anrückenden Ehrenamtler vom THW Norderstedt ihren Übungsort im Alten Kirchenweg vor. Zur Unterstützung kommt noch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe.

 

Trotz des dichten Qualms gehen die Helfer ohne Atemschutzausrüstung (wie man sie von der Feuerwehr kennt) in das Gebäude - sie haben CO2-Melder dabei, die sie rechtzeitig warnen, falls sich die Luft nicht mehr zum atmen eignet.

Was die Kameraden nicht wissen - in dem Gebäude sind in einigen Wohnungen, im Keller und auf dem Dachboden "Opfer" (Kameraden aus der Jugendgruppe), die unter Schock stehen und sich deshalb nur durch lautes Atmen und Wimmern bemerkbar machen. Sämtliche Türen sind natürlich verschlossen und zusätzlich ist das Treppenhaus oberhalb des Erdgeschosses noch mit "Trümmern" blockiert, sodass die Helfer nur über die Drehleiter in die Obergeschosse gelangen können. Und damit es noch realitsischer wird, wurden im Vorwege einige Zimmertüren mit taktischen Zeichen markiert, die den Helfern klarmachen, dass auch diese nicht benutzbar sind.

Nachdem alle Opfer befreit und mit heißem Tee versorgt waren, wurde das leer stehende und für den Abriss vorgesehene Gebäude wieder ordnungsgemäß verschlossen. Dass drinnen alle Wohnungseingangstüren ohne Schlüssel geöffnet und durch Bohrhammer und Flex Rettungslöcher in den Wände entstanden sind, lässt sich von außen nicht erkennen.